GigaQuise — Stand: 10. Juni 2026
GigaQuise ist ein webbasiertes SaaS-Tool für Musiker zur Venue-Discovery und Anfragen-Verwaltung. Der Betreiber stellt den Dienst als monatliches Abonnement über das Internet bereit. Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Betreiber Jens Mayer (nachfolgend „Anbieter") und Nutzern (nachfolgend „Kunden").
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde auf der Abonnement-Seite einen Tarif auswählt, den Zahlungsvorgang über Stripe abschließt und der Anbieter die Bestellung durch Aktivierung des Zugangs bestätigt. Durch den Abschluss des Zahlungsvorgangs erklärt der Kunde verbindlich, diese AGB zu akzeptieren.
Der Dienst wird zu den zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Preisen abgerechnet (Standardtarif: 29 € / Monat; Premium-Tarif: 49 € / Monat). Da der Anbieter Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG ist, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Zahlung erfolgt monatlich im Voraus über Stripe. Preisanpassungen werden mit mindestens 30 Tagen Vorlauf per E-Mail angekündigt; dem Kunden steht in diesem Fall ein außerordentliches Sonderkündigungsrecht zum Wirksamkeitsdatum der Preiserhöhung zu.
Das Abonnement läuft monatlich und verlängert sich automatisch, wenn es nicht vor dem nächsten Abrechnungszeitraum gekündigt wird. Die Kündigung ist jederzeit über das Stripe-Kundenportal möglich. Nach der Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums aktiv.
Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Jens Mayer, Hafnerweg 8, 76532 Baden-Baden, info (at) jcmusic.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein per Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Bereitstellung der digitalen Inhalte begonnen hat und der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Anbieter mit der Bereitstellung begonnen hat.
Durch den Abschluss des Zahlungsvorgangs bestätigt der Kunde ausdrücklich, dass er mit der sofortigen Bereitstellung der digitalen Inhalte einverstanden ist und von dem damit verbundenen Verlust des Widerrufsrechts mit Beginn der Bereitstellung Kenntnis hat.
Hat der Kunde der sofortigen Bereitstellung zugestimmt und nimmt er die digitalen Inhalte innerhalb der Widerrufsfrist in Anspruch, so ist sein Widerrufsrecht nach den vorstehenden Voraussetzungen erloschen; eine Rückzahlung des für den laufenden Abrechnungszeitraum gezahlten Entgelts erfolgt in diesem Fall nicht. Hat der Kunde der sofortigen Bereitstellung nicht zugestimmt oder die Inhalte nicht in Anspruch genommen, bleibt sein Widerrufsrecht bestehen und bereits gezahlte Entgelte werden vollständig erstattet.
Elektronische Widerrufsfunktion (§ 356a BGB): Sie können Ihren Widerruf auch über die Schaltfläche „Vertrag widerrufen" unter /widerruf erklären. Die vollständige Widerrufsbelehrung inklusive Muster-Widerrufsformular finden Sie unter /legal/widerruf.
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Abonnements ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes für eigene gewerbliche oder berufliche Zwecke ein. Eine Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Im Übrigen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden beschränkt. Der Anbieter haftet nicht für entgangenen Gewinn oder mittelbare Schäden.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Kaufleuten ist der Sitz des Anbieters. Für Verbraucher gelten die zwingenden Schutzvorschriften des Landes, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
Soweit der Kunde im Rahmen der Nutzung des Dienstes personenbezogene Daten Dritter (insbesondere Kontaktdaten von Veranstaltungsorten) verarbeiten lässt, ist der Kunde Verantwortlicher im Sinne der DSGVO und der Anbieter handelt als Auftragsverarbeiter. Mit Vertragsschluss schließen die Parteien zugleich folgende Auftragsverarbeitungsvereinbarung im Sinne des Art. 28 Abs. 3 DSGVO:
10.1 Gegenstand und Dauer der Verarbeitung
Gegenstand: Bereitstellung des GigaQuise-SaaS-Dienstes (Venue-Discovery, Outreach-Tracking, Suppression-Listen). Dauer: Laufzeit des Hauptvertrags. Nach Vertragsende: Löschung gemäß § 10.7.
10.2 Art und Zweck der Verarbeitung
Speicherung, Strukturierung, Anreicherung (z. B. Klassifikation, MX-Verifikation), Anzeige und Bereitstellung der vom Kunden angelegten Venue-Datensätze ausschließlich zur Unterstützung seiner Akquise-Tätigkeit. Es findet kein eigenständiger E-Mail-Versand durch den Anbieter im Auftrag des Kunden statt (Tracking-Only-Modell).
10.3 Datenkategorien und Betroffene
Datenkategorien: Geschäftliche Kontaktdaten (Name des Venues, Anschrift, E-Mail-Adresse, ggf. Telefonnummer), klassifikatorische Metadaten, Kommunikations-Status. Kategorien betroffener Personen: Inhaber und Verantwortliche von Veranstaltungsorten, deren Kontaktdaten öffentlich verfügbar sind.
10.4 Pflichten des Anbieters (Auftragsverarbeiter)
Der Anbieter verpflichtet sich:
10.5 Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)
Der Anbieter setzt insbesondere folgende Maßnahmen um: TLS-Verschlüsselung sämtlicher Datenübertragungen (HTTPS); verschlüsselte Speicherung in Supabase (AES‑256 at rest); Zugriffsschutz durch Magic-Link-Authentifizierung mit OTP-Fallback; Row-Level-Security (RLS) in der Datenbank zur Mandanten-Trennung; tägliche automatische Backups; Logging sicherheitsrelevanter Ereignisse (30 Tage Aufbewahrung); Hosting bei zertifizierten EU-/ US-Anbietern mit gültigem AVV (Supabase EU-Region, Vercel, All-Inkl Deutschland).
10.6 Subunternehmer (Art. 28 Abs. 2 + 4 DSGVO)
Der Kunde stimmt dem Einsatz folgender Subunternehmer zu:
Eine Änderung der Subunternehmer-Liste wird dem Kunden mit angemessenem Vorlauf (mindestens 30 Tage) per E-Mail oder durch Veröffentlichung dieser AGB-Fassung angekündigt. Der Kunde kann der Änderung innerhalb von 14 Tagen widersprechen; in diesem Fall steht ihm ein außerordentliches Kündigungsrecht zu.
10.7 Löschung und Rückgabe nach Vertragsende
Nach Beendigung des Hauptvertrags löscht der Anbieter alle vom Kunden eingebrachten personenbezogenen Daten innerhalb von 30 Tagen, sofern der Kunde nicht innerhalb dieser Frist ausdrücklich eine Kopie zur Übergabe verlangt. Aufbewahrungspflichten nach § 257 HGB / § 147 AO bleiben unberührt; insoweit verbleiben Daten in einem zugriffsbeschränkten Archiv bis zum Ablauf der gesetzlichen Frist.
10.8 Haftung
Die Haftung im Verhältnis der Parteien richtet sich nach § 8 dieser AGB. Im Außenverhältnis gegenüber Betroffenen bleibt Art. 82 DSGVO unberührt.
Mit Abschluss des kostenpflichtigen Abonnements stimmt der Kunde ausdrücklich dieser Auftragsverarbeitungsvereinbarung zu. Auf Wunsch stellt der Anbieter eine separat unterzeichnete AVV-Urkunde zur Verfügung (formlose Anfrage an info (at) jcmusic.de).
Stand: 10. Juni 2026